Die Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie (abgekürzt MR oder MRT) ist eines der neuesten bildgebenden Verfahren der Radiologie, das keine Röntgenstrahlen verwendet.
Die Technik beruht auf einer Eigenschaft der Wasserstoffatome unseres Körpers und deren Verhalten in einem Magnetfeld.
Jedes Wasserstoffatom hat einen Kernspin, dh. einen Drehimpuls um seinen Schwerpunkt. Dieser richtet sich entlang eines Magnetfeldes aus. Der Effekt wird Magnetresonanz genannt.
Der Wechsel elektromagnetischer Impulse / Felder verändert kurzfristig die Achse des Kernspins. Die Änderung der Achse und Rückkehr in die Ausgangsposition sind mit Energieänderungen verbunden. Diese minimalen Auswirkungen können in der MRT gemessen werden und mittels komplexer physikalischer Formeln in Bilder umgewandelt werden. Der zu untersuchende Körperteil wird mit einer sog. Spule abgedeckt, über die die erforderlichen magnetischen Wechselfelder erzeugt werden. Die dabei im Körper entstandenen Signale werden als Wechselspannung aufgenommen.
Aufklärungsmerkblatt für die Magnetresonanztomographie, neue Version 92009_deutsch
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Englisch
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Franzoesisch
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Kroatisch
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Serbisch
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Türkisch
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Die Vorteile der MRT bestehen in der guten Beurteilbarkeit von Weichteilen, wie beispielsweise der inneren Organe, Gelenke und Blutgefäße – wobei sowohl eine Erkrankungsursache gefunden oder der Verlauf einer Erkrankung kontrolliert werden kann, um das Ansprechen der Therapie zu bestätigen.
MR-Schädel / Gehirn
MR-Halsweichteile
MR-Wirbelsäule mit Bandscheiben und Rückenmark
MR-Bauchorgane / (MR-Abdomen)
MR-Brust (MR-Mammographie)
MR-Blutgefäße (MR-Angiographie)
MR-Gelenke (MR-Arthrographie)
MR-Herz
MRT der Prostata
Die MRT der Prostata wurde in zahlreichen medizinischen Studien als das zuverlässigste bildgebende Verfahren zum Nachweis von Prostatakrebs bestätigt und wird als Basis zur Planung und Durchführung von Operationen eingesetzt.
Bei der von uns durchgeführten Untersuchung liegen Sie auf einem Untersuchungstisch, der in die breite Öffnung eines übergroßen Magneten reicht. Durch die Messungen der Untersuchung entstehen teilweise klopfende Geräusche, weswegen Sie während der Untersuchung Kopfhörer oder Ohrstöpsel erhalten.
Unsere Assistentinnen sind mit Ihnen in ständigem Sichtkontakt und können über eine Sprechanlage mit Ihnen kommunizieren. Zum Gefühl Ihrer Sicherheit erhalten Sie zusätzlich einen Signalball, der im Notfall gedrückt werden kann.
In einigen Fällen ist auch die Verabreichung von Kontrastmittel über eine Vene erforderlich. Unter dem Punkt “Was ist Kontrastmittel?” können Sie mehr darüber erfahren.
Spezielle Informationen für PatientInnen mit Herzschrittmacher und
Cochleaimplantaten
Bitte klären sie mit ihrem Arzt bereits vor der Vereinbarung eines Untersuchungstermin, ob ihr Herzschrittmacher oder Cochleaimplantat MRTtauglich ist.
Nur spezielle Cochleaimplantate sind für eine MRT Untersuchung freigegeben. Detaillierte Informationen dazu enthält ihr Implantatpass.
Sollte im Implantatpass keine schriftliche Information darüber enthalten sein, dann wenden sie sich im Fall eines Herzschrittmachers an ihren kardiologischen Facharzt oder Schrittmacherambulanz im Krankenhaus und bei einem Cochleaimplantat an das Krankenhaus, welches die Operation durchführte.
Für manche Herzschrittmacher ist eine Umstellung in einen „Untersuchungsmodus“ erforderlich. Bitte beachten sie, dass wir das nicht durchführen können und sie das mit ihrem zuweisenden Arzt vereinbaren oder organisieren müssen.
MRT Untersuchungen benötigen keine Röntgenstrahlung, daher sind Einschränkungen, wie bei Röntgen oder Computertomographie nicht gegeben.
Allerdings dürfen keine Metalle mit magnetischen Eigenschaften in den Untersuchungsraum gelangen und es schließen sich daher Untersuchungen in folgenden Fällen aus:
Wenn Sie einen Herzschrittmacher oder eine Herzklappenprothese tragen, kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden, außer wenn Sie einen Implantatpass besitzen oder eine schriftliche Bestätigung Ihres Operateurs, der die MR-Tauglichkeit bestätigt.
Keine Probleme in der MR-Tauglichkeit bestehen im Normalfall bei Gelenksprothesen (z.B. künstliches Hüftgelenk oder Kniegelenk), Bypässe oder Gefäßstents.
Unsere Ordination ist vollständig digitalisiert.
Bilder und Befunde werden digital gespeichert und sind für Sie und Ihre behandelnden
Ärzte mit ihrem persönlichen Code über unsere Homepage oder über „bilderbefunde.at“ abrufbar.
Diesen Code dafür erhalten sie einmalig bei der ersten Untersuchung in unserer
Ordination (oder bei einem anderen radiologischen Facharzt) und ist für alle weiteren
Untersuchungen gültig.
Bitte bewahren sie diesen Code gut auf!
Berufliche Laufbahn:
02/2003 – 12/2009: Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Graz
2010 – 2013: Doktoratsstudium Medizinische Wissenschaft (PhD-äquivalent)
06/2013 – 05/2014: Assistenzarzt an der Klinischen Abteilung für Nephrologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, Graz
10/2014 – 3/2016: Assistenzarzt an der Klinischen Abteilung für Vaskuläre und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinik für Radiologie, Graz
05/2016 – 02/2020: Assistenzarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Klagenfurt
02/2020 – 01/2023: Facharzt für Radiologie am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Klagenfurt
seit 02/2023: Wahlarzt für Radiologie am Diagnosezentrum Wolfsberg
Ausbildung/Fortbildung:
02/2019: ÖÄK Facharztprüfung Radiologie
10/2019: European Diploma in Radiology (EDiR)
03/2023: ÖÄK-Zertifikat Mammadiagnostik
11/2023: ÖRG-QA-Zertifikat Prostata-MRT
ÖÄK-DFP-Fortbildungsdiplom
Mitgliedschaften in ÖRG (österreichische Röntgengesellschaft), ESR (European Society of Radiology), RSNA (Radiological Society of North America), ESGAR (European Society of Gastrointestinal and Abdominal Radiology), CIRSE (Cardiovascular and Interventional Radiological Society of Europe)
Laufende Aus- und Weiterbildung in nationalen und internationalen Kongressen und Workshops
Studium der Humanmedizin an der Karl- Franzens- Universität Graz. Promotion 2014.
10/1999 – 06/2002 Universitätslehrgang Psychotherapeutisches Propädeutikum.
12/2004 – 06/2005 Turnusbeginn in der Lehrpraxis von Fr. Dr. Ursula Mirtl in Graz
07/2005 – 12/2005 Turnus DOKH Friesach ( Unfallchirurgie )
01/2006 – 04/2008 Turnus LKH Wolfsberg und Klinikum Klagenfurt
Seit 2008 Diplom für Allgemeinmedizin
05/2008 – 04/2013 Facharztausbildung für Radiologie im LKH Wolfsberg und Klinikum Klagenfurt
Von 05/2013 als Fachärztin für Radiologie bis 10/2019 an der radiologischen Abteilung des LKH Wolfsberg beschäftigt
Seit 11/2019 im Diagnosezentrum Wolfsberg als selbstständige Radiologin tätig
Studium der Humamedizin an der Karl- Franzens- Universität Graz. Promotion 2013.
Dissertation an der Abteilung für Transplantationschirurgie (Prof. Dr. Tscheliessnigg und Prof. Dr. Müller): Akute hämodynamische Effekte einer einseitigen Klemmung der Arteria pulmonalis im Tiermodell: Auswirkung auf Herzzeitvolumen, pulmonalarteriellen Widerstand und Druckwerte des kleinen Kreislaufs.
2004-2007: Turnus im LKH Wolfsberg und Klinikum Klagenfurt.
2008: Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie im LKH Wolfsberg (Prim. Dr. Schlapper) und Absolvierung der Ausbildung Arbeitsmedizin und Prävention.
2009-2010: Ausbildung zum Facharzt für Radiologie im LKH Wolfsberg (Prim. Dr. Umschaden)
2011-2014: Ausbildung zum Facharzt für Radiologie im Klinikum Klagenfurt (Prof. Dr. Hausegger) mit Schwerpunkt MRT und Neuroradiologie.
2014: Oberarzt für Allgemeinradiologie im Kantonsspital Baden in der Schweiz (Prof. Dr. Kubik) und Fellowship Neuroradiologie (PD Dr. Ahlhelm).
2015: Oberarzt für Radiologie im Klinikum Klagenfurt (Prof. Dr. Hausegger) mit Fachbereichsverantwortung MRT und Leitung von neurologischen und neurochirurgischen interdisziplinären Besprechungen.
Absolvierung der Pierre Lasjaunias- Kurse im Rahmen des europäischen Diploms für Neuroradiologie.
DFP- Fortbildungsdiplom der österreichischen Ärztekammer.
ÖÄK- Zertifikat für Mammadiagnostik.
Ständige nationale und internationale Fortbildungen, unter anderem internationale Diagnostikkurse in Davos und ERASMUS- Kurse für MRT- Bildgebung.
Mitglied der OERG (Österreichische Röntgengesellschaft), ESNR (European Society of Neuroradiology) und RSNA (Sradiological Society of North America)
Medizinstudium an der Universität Wien, Promotion 1984
Ausbildung zum praktischen Arzt in Niederösterreich und Wien.
Ab 1988 Ausbildung zum Facharzt für Radiologie zunächst im KH Rudolfsstiftung und von 1989 bis 1994 im AKH Wien, Universitätsklinik für Radiodiagnostik.
1995 Universitätslehrgang für Krankenhausmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien
Von 1994 bis 1996 Oberarzt an der Univ.Klinik für Radiodiagnostik im AKH Wien
1996 Venia Dozendi an der Universität Wien, Medizinische Fakultät
Habilitationsschrift: „Moderne Schnittbilddiagnostik des Beinvenensystems: farbkodierte Duplexsonographie und Spiral-CT.“
Insgesamt 49 wissenschaftliche Publikationen in internationalen und nationalen Journals, 7 Buchbeiträge.
Seit 1996 Ärztlicher Leiter im MR-CT Institut, seit 2009 Partner in der Gruppenpraxis Radiologie OG, Dr. Fleischmann-Dr. Baldt, Wolfsberg.
Von 1999 bis 2008 Radiologie, Privatklinik Maria Hilf, Klagenfurt
Seit 2002 Fachgruppenobmann Radiologie der Ärztekammer für Kärnten
Seit 2010 Vorsitzender im Fachausschuss bildgebende Diagnostik der Wirtschaftskammer Österreich.
Seit 1996 laufende Vortrags- und Ausbildungstätigkeit sowie wissenschaftliche Projektbegleitung in bildgebender Venendiagnostik.
Wissenschaftlicher Reviewer für RÖFO (Röntgenfortschritte) und EJR (European Journal of Radiology) (hierfür 2006 Editor´s Recognition Award).
Mitglied in ÖRG (österr. Röntgengesellschaft), ÖGUM (österr. Ges. f. Ultrasc hall Medizin), ESR (Europ. Society of Radiology), VMSÖ (Verband für medizinischen Strahlenschutz Österreich), BURA (Fachgruppe Radiologie der ÖÄK)